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Dienstag, 12. März 2019

Wisst ihr wie es ist?

Wisst ihr wie es ist...zu kämpfen? Wisst ihr wie es ist tag für tag gegen diese gedanken und gefühle anzukämpfen? Wisst ihr, wie es ist permanent von diesen worten aufgefressen zu werden, die in deinem kopf vorherrschen? Wie es ist nichts dagegen tun zu können, es nicht beeinflussen zu können, ihnen völlig ausgeliefert zu sein?
Wisst ihr wie es ist, wenn sie dir die ganze zeit sagen, wie wertlos du bist? Wie fehlerhaft? Versager? Schlechter Mensch? Heuchler? Schmarotzer? Dumm? Lästig? Negativ? Hässlich?
Plötzlich erscheinen sie und überrollen dich wie eine lavine. Du kannst nicht das geringste dagegen tun. Du kannst sie nicht abschalten, du kannst dich nicht ablenken, du versuchst nur irgendwie damit fertig zu werden. Du versucht sie nicht die überhand gewinnen zu lassen, aber sie sind immer da. Immer sitzen sie in deinem hinterkopf. Gönnst du dir auch nur einen augenblick ruhe und stille, sind sie sofort da. Du spürst es, du weißt es. Du musst nur kurz zuhören und sofort werden sie laut. Alle versuche dafür zu sorgen, dass sie leise werden, dass sie verschwinden, sind vergebens. Du hast schon so viel versucht. Nichts gelingt. Du kannst es nur einfach aushalten.

Es ist wie eine unsagbare last, die du jeden tag, jede minute, jede sekunde mit dir rum schleppen musst. Es schmerzt so sehr, dass du schreien willst. Das du am liebsten alles tun willst, damit es aufhört. Aber es hört nicht auf. Es geht immer so weiter. Egal was du tust.
Und das schlimmste, was dazu kommt, ist, dass du es dir nicht mal so ausgesucht hast. Das du es nicht beeinflussen kannst. Das du gar nicht so denken willst!! Das es einfach geschieht und dich so unendlich weit runter zieht. Man kann nicht einfach weghören, so tun, als ginge es einem gut. Man kann nicht einfach versuchen jetzt ein anderer mensch zu sein. Zu versuchen dinge positiv zu betrachten. Die worte einfach zu ignorieren. Man kann es verdammt noch mal nicht! Denn sie sind einfach immer da. Egal wie gut es dir vielleicht an manchen tagen geht. Egal, wie locker du vielleicht mit dingen fertig wirst oder egal wie glücklich du bist. Sie sind einfach immer im hinterkopf und flüstern.

Du kannst versuchen, dass andere glauben, dir ginge es gut. Du kannst versuchen es ihnen weiß zu machen, dass du glücklich bist. Du kannst ihnen zeigen, dass du genau wie sie bist. Fröhlich und normal. Und das dich nichts erschüttert, dir alles gelingt, du alles durchstehst und du einfach immer weiter machst. Du kannst genau das tun, was sie von dir wollen, was sie von dir erwarten, was sie von dir verlangen.
Und du kannst das wirklich sehr gut. Denn sie glauben dir jeden Scheiß, den du ihnen sagst. Sie glauben dir, wenn du sagst, dass es dir gut geht. Sie hinterfragen nicht. Sie wollen es nicht wissen. Sie sind froh, wenn du ruhe gibst und ihnen nicht offenbarst, dass es dir eben nicht gut geht. Sie sind glücklich mit der Lüge, die du jeden tag für sie aufrecht hältst. Denn das bringt am wenigstens probleme für sie mit.

Doch du merkst, wie sehr du daran zerbrichst diese Lüge aufrecht zu erhalten. Aber du machst weiter. Jeden tag. Weil du nicht wieder verlassen werden willst. Du spielst deine rolle so gut. Aber sie sehen nicht, wie sehr dich die stimmen weiter und weiter zerstören. Sie sehen es einfach nicht!
Sie sorgen dafür, dass du dich schlecht fühlst und du machst trotzdem immer weiter. Kämpfst gegen die stimmen, gegen die gefühle, gegen die worte an und kämpfst darum deine maske aufrecht zu erhalten.
Oftmals kannst du die gefühle und worte nicht mal zuordnen. Aber sie hinterlassen stets ein schreckliches gemisch in dir. Du fühlst gleichzeitig alles und dann auch wieder nichts. Du bist traurig, wütend, verzweifelt, hilflos, ängstlich, überfordert und leer. Sie verdrängen alle schönen gedanken und gefühle. Sie sind so rasend schnell, dass du nicht mal merkst, wann es bereits geschieht und ehe du dich versiehst, bist du ihnen wieder ausgeliefert. Jedes mal, jede verdammte scheiß Sekunde, ist da dieses gefühl, was dich lähmt. Jedes mal spürst du, wie es versucht stärker zu werden, wie es dir wieder diese worte in den kopf setzt, wie es einfach dafür sorgen will, dass du dich schlecht fühlst. Egal bei was! Jedes mal ist es da und du kannst nichts da gegen machen.

Aber trotzdem versuchst du es. Du versuchst dagegen anzukämpfen. Du bemühst dich jeden verfickten, scheiß tag. Manchmal gelingt es dir und das gefühl, die worte lassen ein bisschen nach, aber oftmals gelingt es dir nicht. So oft kämpfst du und niemand sieht es. Niemand sieht wie du jeden tag mit dieser Übermacht fertig werden musst. Niemand kann es fühlen. Niemand weiß, wie es ist. Niemand merkt wie sehr du innerlich schreist und kämpfst. Denn sie sehen nur das äußere und das was sie sehen wollen. Sie sehen nur das, was du ihnen zeigen willst. Und bricht es manchmal ungewollt aus dir heraus, weil dieser kampf so gigantisch ist und die maske fällt, wissen sie nicht mit dir umzugehen. Wissen sie nicht wie sie sich verhalten sollen. Wissen nicht was sie sagen sollen.
Denn absolut alles ist falsch. Jedes liebe wort. Jeder versuch zu helfen. Jeder ratschlag. Jeder hinweis. Alles ist falsch und du glaubst ihnen nicht. Du verstehst es nicht. Du kannst es nicht spüren, was andere dir mitteilen wollen. Denn die worte im innern sind viel lauter, als ihre. Sie vernichten alles. Sie treten alle hilfe mit füßen. Sie sorgen dafür, dass du nicht glauben kannst. Das du nicht vertrauen kannst. Sie sorgen dafür, dass du den jenigen, die dir helfen wollen, nur noch mit hass und ablehnung begegnest.
Dabei ist es genau das, was du nicht willst. Denn du sehnst dich nach nichts mehr, als hilfe. Nach nichts mehr, als verständnis. Du sehnst dich so sehr nach jemanden, der dir zuhört und der weiß wie es in dir aussieht. Der weiß welchen kampf du jeden tag führen musst. Der sieht wie du dich ständig für andere verstellst und dir sagt, dass du es bei ihm nicht tun musst. Der dich so akzeptiert wie du bist und der wirklich bereit ist zu helfen. Der weiß, wie hässlich es werden kann, aber der sich nicht aufhalten lässt und es immer wieder versuchst. Du sehnst dich so sehr nach jemanden, der dich nicht nur mit ratschlägen erschlägt, sondern wirklich bereit ist dir zu zuhören und dich dafür nicht zu verurteilen. Der bereit ist wirklich zu zuhören! Aber du weißt, dass da niemand ist. Denn die stimmen in deinem kopf, die worte und gefühle sorgen dafür, dass du es denkst. Sie sorgen dafür, dass du dich alleine fühlst. Jeden tag. Sie sorgen dafür, dass du jeden vergraulst. Sie sorgen dafür, dass du dich immer mehr von allem abschottest und irgendwann ganz alleine bleibst. Denn du willst niemanden eine last sein. Du willst niemanden verletzen oder kränken. Du willst niemanden hassen für das was er hat und du nicht. Du willst sie nicht hassen dafür, dass sie glücklich sind und einfach nicht verstehen können.
Und so trägst du diesen kampf immer mit dir selbst aus. Jeden tag. Jede sekunde, jeden augenblick.

Und irgendwann siehst du ein, dass kämpfen nichts mehr bringt. Irgendwann merkst du, dass es vergebens ist. Und irgendwann gibst du auf. Irgendwann kommt der tag und dann haben sie endlich gewonnen.

Freitag, 27. April 2018

Kotz-, Jammer-, Hasspost

Und da ist er wieder. Dieser tiefe Hass in mir. Ein Gefühl von Frust, Unzufriedenheit oder Wut. Ich kann es nicht beschreiben. Es sitzt in mir. Ich will es hinaus schreien, endlich los werden. Die ganze Zeit grübel ich vor mich hin, bin wie zerfressen von all den negativen Gedanken, kann keinen klaren Kopf mehr fassen und empfinde nur noch diese immense Abneigung und Missgunst. Egel gegen wen. 
Einfach jeden, der im Moment von Glück und Zufriedenheit ergriffen ist, könnte ich dieses Glück heraus reißen! Ihn zu Boden treten, ne Heckenschere nehmen, erstechen und all das ganze Gute raus schneiden. 
Ich bin so voller Neid. Dabei geht es mir mit jedem Tag immer schlechter. Ich komme von diesen Gedanken nicht mehr los. 

Dann sitze ich da, Tag für Tag, habe unendlich viel Zeit, möchte irgend etwas sinnvolles tun, habe so viele Möglichkeiten, doch das einzige, was ich tue, ist nachdenken, mich bedauern, alles ungerecht finden und mich so alleine fühlen. Und dann sehe ich wie sich andere verstehen. Überall im Internet. Ständig konfrontieren sie mich mit ihren tollen Erlebnissen, mit dem was sie haben, mit denen, die ihnen viel bedeuten und ich muss es immer wieder hinnehmen, nicken und grinsen und mich gefälligst für sie freuen. 
Ich sage nicht viel dazu, ich gebe nur ein Kommentar zur Kenntnisnahme, damit sie ihre Bestätigung bekommen, damit ich meine Ruhe habe und sie sich toll dabei fühlen können so frohe Nachrichten mir anvertraut zu haben. 
Denn natürlich möchte ich auf der einen Seite gerne zuhören, mich für sie freuen und es ihnen gönnen, aber im Moment kann ich es einfach nicht. 

Das Glück der anderen und sei es noch so wenig macht mich schlichtweg krank. Es schürt so dermaßen die Wut in mir, dass ich ihnen sofort allerhand böser, schlimmer Worte an den Kopf schreien will, sie fertig machen und verletzen will, einfach weil ich es nicht ertrage, dass sie gerade so viel Schönes erleben und ich jeden Tag alleine bleiben muss. 
Trotz der Menschen, die mir zuhören, versuchen mir zu helfen und für mich da sind, fühle ich mich einfach immer alleine. 

Sie befinden sich nicht in meiner unmittelbaren Umgebung, ich kann sie nicht mal eben besuchen und sehen. Ich muss immer erst Geld dafür zusammen raffen und Tage innerhalb einiger Monate dafür einplanen um überhaupt mal was von ihnen haben zu können. 
Und trotzdem fühlt es sich nicht richtig an. Mir fehlt ständig irgendwas. Etwas tief verbundenes, immer irgendwas, was ich ständig nur bei den anderen sehe, die das schon haben. 
Dann fühle ich mich noch viel einsamer und dann beginnt der Teufelskreis von vorn. 
Somit kann ich mich wieder nicht ablenken mit Dingen, die mir Spaß machen, die ich für mich machen könnte, denn alles wirkt darauf hin nur vergebens, unnötig, nicht zufriedenstellend, überflüssig. 

So wie ich. Ständig einfach nur überflüssig sein, so locker ersetzt werden können, sobald ich ihnen zu viel jammere, sobald ich zu schwierig werde. Sie können meine Sorgen, meinen Kummer und meine Ängste nicht tragen. Diese sind so gigantisch geworden in letzter Zeit. Ich bin jeden Tag traurig und fühle mich allein gelassen, missverstanden, unzureichend und leer. 

Ich möchte gerne für meine Freunde da sein, ihnen zuhören, ich möchte das sie meinen Rat aufsuchen und zu mir kommen, damit ich ihnen helfen kann, so wie sie mir immer helfen, aber sie tun es nicht. Sie haben ihre Leute längst. Die sind ihnen so viel wichtiger, mit denen reden sie jeden Tag und ich muss immer lauern, bis mal ein so ein abgebrochener Satz von ihnen kommt. Ich bin nur eine von vielen, minderwertig, für sie nur so ein dummer Gegenstand, der erst dann raus geholt wird, wenn es mal wieder an der Zeit ist, oder eine Pflicht oder sonst irgendwas Lästiges für sie, aber nicht aus eigenen Antrieb. 
Dies ist schlichtweg meine Wahrnehmung im Moment. Da ich auf Grund der Verlassungsängste und Einsamkeit, die ich jeden Tag aushalten muss, mir allerhand schlimmer Dinge einbilde. Meine wenigen Freunde zu Unrecht verurteile und ihnen böse Dinge unterstelle. Ich weiß, dass stimmt nicht, aber die Gedanken hören nicht auf und ich kann sie nicht abstellen, da mir nichts weiter Spaß macht, was ich auch alleine angehen könnte. 
Dann sehe ich ja wieder wie glücklich und fröhlich meine Freunde mit anderen Menschen sind, die ihnen wichtiger sind und schon ist für mich alles nur noch lachhaft und unbefriedigend. 

Ich will so gern schreien, meine Wut heraus brüllen und irgend jemanden richtig böse wehtun, damit er genau das selbe erleidet, was ich die ganze Zeit aushalten muss. Und im gleichen Atemzug fühle ich mich so schlecht für diese Gedanken, dass ich mich nur noch verkriechen will, vor allen verstecken und einfach nicht mehr existieren will. 

Ich habe mich zur Zeit so unendlich selber satt, dass ich dem ganzen am liebsten auf eine andere Weise ein Ende bereiten würde. 
Und trotzdem versuche ich es auszuhalten und all den ganzen ungerechten Scheiß hinzunehmen, so zu tun, als ginge es mir gut, als freue ich mich für meine Freunde und als wäre alles okay mit mir, damit sie sich keine Sorgen machen müssen. 
Dabei sieht es ganz anders in mir aus. Genau das Gegenteil. Doch helfen können sie mir nicht, denn ich kann ja nicht mal mir selbst helfen oder ihnen. 

Und so versinke ich immer wieder in meiner Kotze aus Selbstmitleid und gammel vor mich hin, bedauere mich ständig und bereue all die verschwendete Zeit, wo ich eigentlich so viel tolles hätte tun können. Nur wie, wenn einen nichts mehr Freude bereitet? Oder Ablenkung bringt und sich alles nur noch scheiße anfühlt? 

Genau das sind die ach so geilen Depressionen, die mich im Moment so super im Griff haben. Und niemand ist da der mir helfen kann und mich da raus holt, weil niemand RICHTIG zuhört und auch gar nicht zuhören will und kann. Ich mache niemanden daraus einen Vorwurf. Ich würde mir diese lästige Scheiße auch nicht auf Dauer anhören wollen und damit riskieren, dass diese Person mir meine gute Laune versaut. Deshalb will ich ja unbedingt verschwinden und niemanden mehr zur Last fallen.
Es ist wirklich nur noch zum Kotzen.
Und es soll endlich aufhören.  

Tja, also wie etwas ändern wenn es an mir selber liegt das zu tun? Wo ich weiß alleine schaffe ich das nicht, aber um Hilfe bitten kann ich nicht, weil es nicht tragbar ist. 
Und so bleibt alles beim Alten und ich mache einfach weiter, in der Hoffnung irgendwann finde ich ein bisschen Ablenkung. Denn von Ausgleich und Freude bei dem was ich dann tue, ist längst nicht die Rede. Hauptsache es lenkt mich ein bisschen von den scheiß Gefühlen ab.

Freitag, 25. März 2016

Wenn Freunde nicht wissen, wie sehr sie verletzen...

Je mehr mir Freunde sagen, wie oft ich nörgel, desto öfter nörgel ich! Denn es verletzt mich ungemein, dass von ihnen zu hören. Es zeigt mir, dass sie wohl ganz offensichtlich ein Problem mit mir haben. Umso mehr poste ich nur Negatives und beschwere mich. Denn ich assoziiere mich nur noch mit schlechten Eigenschaften. Sie tun mir damit unheimlich weh, denn sie sagten mir, dass ich immer zu ihnen kommen kann, wenn es mir schlecht geht. Das ich mit ihnen reden kann und mich auskotzen kann. Dieses Angebot nahm ich dankend an und was musste ich dann bitterlich feststellen? Sie können damit nicht umgehen und versetzen mir nur einen weiteren Schlag ins Gesicht. Natürlich könnten sie jetzt denken, dass ich Lösungen von ihnen erwarte, wenn ich mich bei ihnen ausheule, aber oftmals ist es einfach so, dass ich mich nur ein wenig bei ihnen aufregen und auskotzen möchte, damit es mir besser geht. 

Denn das ist schließlich eine Art Lösung von mir. Denn oftmals sind es nur kleine Dinge, die mein Gemüt trüben. Lösungen brauchen diese nicht. Und es geht mir einfach besser, wenn ich das bei jemanden kund geben kann, der mich eigentlich versteht. 

Jetzt musste ich aber immer öfter feststellen, das dem wohl nicht so ist. Denn es stört meinen Freunden wohl sehr, dass sie so oft schlechtes von mir lesen müssen. Warum? Weil sie nicht ertragen können, dass ich leide? Nun, das möchte ich gerne glauben! Tatsächlich denke ich aber schlichtweg, dass es ihnen missfällt so viel Mist zu lesen, weil es ihrem glücklichen Alltag einen faden Beigeschmack verpasst. Sie vermitteln mir zumindest dieses Gefühl und das ist sehr stark ausgeprägt. 

Das lässt mich resignieren, dass ich ihnen eine Last bin mit meinen kleinen Macken und sie mich nur dann mögen, wenn ich happy drauf bin. Klar, wer will nicht so jemanden in seiner Nähe haben? Das ist aber bei den wenigsten der Fall. Ich habe einige Freunde, die mit schweren Schicksalsschlägen zu tun haben. Sie schütten regelmäßig bei mir ihr Herz aus, aber ich beschwere mich nicht, denn ich möchte für sie da sein und versuche sie aufzuheitern und ihnen zuzuhören, so gut es geht. Für ihre Probleme gibt es keine Lösung und sie sind sonst ganz allein. Das tut mir weh sie so zu sehen, aber ich würde sie deswegen nicht meiden, nur weil es mich runter zieht. Sie vertrauen mir und brauchen ein offenes Ohr. Ich habe es ihnen angeboten und sie bekommen es. Ohne das ich mich beklage. 

Das Schlimme ist jedoch für mich, dass ich nicht das Gefühl habe mich bei bestimmten Freunden, die mir sehr nahe stehen, ebenso auszuheulen. Ich bin nun mal pessimistisch, ich bin psychisch krank. Es ist keine Absicht, dass ich ständig rumjammere und mich selbstbedauere. Ich selber finde es ja auch widerlich wie ich bin, aber ich kann nur an mir arbeiten und etwas daran ändern, wenn man mich so akzeptiert, wie ich bin. Dieses gefühl vermitteln mir die wenigsten. Sie wollen, dass es mir gut geht und ich fröhlich bin, aber mit ihren Aussagen, dass ich immer nur nörgel etc, erreichen sie genau das Gegenteil. Ich nehme es mir sehr zu Herzen und mache mir darüber viele Gedanken. 

Schlussendlich ziehe ich daraus meine Konsequenzen. Es passiert ganz automatisch. Nämlich, dass ich mich wieder mehr isoliere und zurück halte. Das ich mich wieder mehr verstecke und in meinen kleinen Kämmerlein vor mich hin siffe. Das ich kein Interesse mehr daran habe mich mit meinen Freunden zu treffen, weil ich nur im Hinterkopf habe, wie sehr ich ihren glücklichen Alltag und ihr tolles Leben belaste. Das kann man ruhig als Vorwurf verstehen. 
Nun könnten sie mir ebenso vorwerfen, was ich eigentlich will und ob sie mich nicht mehr fragen sollen wie es mir geht oder sich von mir fern halten sollen. Das will ich nicht! Ich will auch nicht, dass ihr euren Mund haltet und mir nicht mehr sagt, was ihr denkt. Denn ich schätze Ehrlichkeit sehr. Aber dennoch ist es auch ein Problem meinerseits zu verkraften und verarbeiten wenn man ehrlich zu mir ist und mir meine Fehler aufzählt. Normal kümmert es mich nicht groß oder lange, wenn fremde das tun, denn sie kennen mich nicht, aber wenn es enge Freunde machen und ich es vermehrt von vielen Seiten zu hören bekomme, nargt das schon sehr an mir und ich mache irgendwann dicht und kann nicht mehr zuhören. Ich reagiere dann schlichtweg aus Trotz und bin nachtragend. Das tut mir leid, denn ich will nicht so sein. Dennoch brauche ich dann eine gewisse Zeit, bis ich wieder Vertrauen fassen kann. Einige meistern das schon ganz gut. Sie nehmen mich nicht sonderlich ernst mit meinem Genörgel, aber hören im Ernstfall auch einfach nur zu und geben mir ein bisschen Zustimmung. 

Dennoch muss ich sagen, wenn ihr nicht mit meinen kaputten Charakter klar kommt und es euch zu sehr runter zieht, dass ihr nur so was von mir zu hören bekommt, dann bietet mir bitte nicht an, dass ich immer zu euch kommen kann und mich ausheulen darf. Damit wäre uns beiden dann geholfen. 

Ansonsten ziehe ich einfach mein Fazit daraus, dass ihr nur einen Teil von mir mögt, aber nicht mein ganzes Selbst. Was ich sehr traurig finde und auf Grund dessen mich wieder zurück ziehe. Ich muss erst mal meinen neuen Charakter des ewigen Nörglers akzeptieren lernen. Denn ich kann nur noch an diese Aussagen denken. 

Dabei ziehe ich mich grundsätzlich eigentlich immer zurück, wenn ich wirklich  mal was habe, denn ich möchte niemanden mit meinen depressiven Schüben belästigen und vollheulen. Helfen kann man da nämlich nicht und ich schäme mich auch sonst viel zu sehr. Ich bin an sich wirklich nur enttäuscht von Leuten, denen ich vertraue und Bekannten, die mir so was an den Kopf donnern. Weshalb ich mich auch für die nächste Zeit wieder zurück ziehe um genügend Abstand von allem zu bekommen. Es ist sogar so, dass ich Freunde inzwischen anlüge und ihnen sage, dass es mir gut geht, damit sie nicht genervt von mir sind, wenn sie hören, dass es eigentlich nicht so ist. Ist so nun mal leichter zu handhaben. Und wenn ich Freunde schon anlügen muss, lässt das tief blicken. 

Und klar, ich bedauere mich grade selbst. Es tut mir leid, wenn ihr das widerwärtig findet, aber das bin nun mal ich. Ich schwimme im Selbstmitleid, weil es eine Eigenschaft von mir ist. Ich bin eben nicht so stark wie andere oder halte meine Fresse wie es Leute gerne wollen. Das einzige womit ich euch dienen kann, ist Isolation und Rückzug von allem. 

Sonntag, 17. Januar 2016

Post vom 25.3. Zu negativ!


Und da haben wir es wieder. Diese dumme Scheiße, die ich mir von Bekannten und Freunden auf Facebook anhören darf. Alle labern mich mit ihren Ratschlägen zu, aber kaum jemand hat begriffen worauf ich immer wirklich hinaus will. Dann heißt es bisher schon vermehrt "Du postest immer so negative Sachen, die voll kontraproduktiv sich auf dich auswirken". Ach ist das so? Das sehen die Leute immer nur auf einer dummen Plattform, wo man einfach nur Sätze liest, aber weder wirklich Gefühle wahrnimmt, noch das eigentliche Denken begreift. Verlange ich das von meinen Bekannten? Möglich. Kann sein. Einige sind so intelligent und kriegen es ja hin. Diese kennen mich aber auch besser und wissen wie ich genau ticke. Die anderen können immer nur reden und mir mitteilen was ich alles so negatives mache. Weshalb ich glaube, es geht ihnen gar nicht wirklich darum mir zu helfen oder was mit mir los ist, nein es ist ihnen einfach zu viel ständig nur ach so negatives von mir zu lesen. Dabei empfinde ich es nicht mal als negativ. Ich sehe es eher als realistisch an, was ich da verbreite. Und die Menschen dort auf scheiß FB kommen nicht damit klar. Pluspunkt für sie, dass sie oft den Mund halten und mich nich zurecht weisen. Schlecht jedoch, wenn ich dadurch über die Maße verunsichert bin und angst habe sie ständig zu nerven. Und anhand ihrer Reaktionen die ich in einem ehrlichen, direkten Statement von mir erfahren habe, wirkt es auf mich wirklich so, nein ich nehme es so einfach wahr, dass es ihnen selber einfach zu viel wird. Keiner hört richtig zu oder liest mal zwischen den Zeilen. Nur die wenigsten. Bei den anderen frage ich mich nach wie vor, weshalb sie auf Facebook mit mir befreundet sind, wenn ich ihnen doch so negativ bin? Dabei hat FB so schöne Funktionen um dies zu unterbinden. Einfach das Abo von mir raus nehmen, schon sehen sie nichts mehr in ihren Neugikeiten von meinem negativen Mist. Sehr effektiv. Benutze ich ständig!Und sie wollen nicht, dass ich mich ändere und so bleiben soll, wie ich bin, aber zur gleichen Zeit schwafeln sie wieso ich so viel negatives von mir gebe? Und was ich alles besser machen kann, damit es mir nicht mehr so scheiße geht.

Ach geht es mir scheiße? Eigentlich nicht! Denn, was sie nicht sehen, ist, dass es mir real sogar relativ gut geht. Das ich meistens mit einer gechillten Gleichgültigkeit hinterm Handy/PC sitze und diese ganzen Dinge teile und poste. Warum? Damit SIE mal ein bisschen mehr nachdenken worauf ich hinaus will. Damit sie zwischen den Zeilen lesen. Einfach um sich ein bisschen mehr bewusst zu werden, was ich damit aussagen will. Damit sie ihre eigenen Gedanken und Lebensweisen mal hinterfragen. Ich rege mich oft auf, aber ist das wirklich ein Aufregen? Es ist viel mehr ein kurzer Impuls den ich raus lasse. Weil ich will, dass andere daran teil nehmen. Völlig egal, was es ist. Ich bin leider ein offener und sehr mitteilungsbedürftiger Mensch. Egal in welcher Hinsicht, aber wie es immer so ist, bemängeln die Leute auf FB immer nur meine negativen Einträge. Kommt was zu den Positiven? Nein! Hauptsache sie wettern los und raten mir, was ich alles besser machen und ändern könnte. Als kleinen Denkanstoß. Und sofort drängen sie mich nun doch in die Spalte der Gewissensbisse und das ich mich ändern sollte. Obwohl sie es im gleichen Moment so verteufeln, dass ich es tun will.

Ich heule auch viel über andere Zeichner rum. Wie gut sie sind, wie viel Anerkennung und Aufmerksamkeit sie bekommen. Die, die ich nicht bekomme. Was schließen die Menschen auf FB daraus? Das ich nur am Heulen bin, aber nie was ändere. Ja, weit gefehlt! Denn ich sitze ständig am PC, coloriere, suche nach Verbesserungen an mir, probiere Neues aus und arbeite an mir. Das einzige Problem ist, dass es nicht so gewürdigt wird, wie ich es gerne hätte. Das heißt aber nicht, dass ich nur heule und es nicht ändern will. Und das ist so typisch für die meisten Menschen auf scheiß FB. Sie lesen nur, was sie lesen wollen. Oft sagen sie mir ich spreche ihnen so aus der Seele. Ach? Soll das also heißen, wenn sie mich maßregeln ich soll nicht immer nur heulen, sondern an mir arbeiten, dass sie es selber so handhaben mit dem "nur heulen"? Denn sie wissen nicht, dass ich im gleichen Moment sehr an mir arbeite und nach Verbesserungen strebe. Das erkennen sie nicht. Es wirkt auf mich so, dass sie mit all ihren Ratschlägen eigentlich nur von sich selber reden und in Wirklichkeit von sich ablenken wollen. Das sie selber ebenso ein Problem mit sich haben. Aber ist ja immer schön anderen zu erzählen, was sie falsch machen und wie sie sich verbessern mögen. An sich selber arbeiten ist immer so eine Sache. Zumindest schlussfolgere ich nur aus ihren Argumenten und Verhalten. Es kann alles ebenso ein Irrtum meinerseits sein. Weil ich ihnen auch nur vor den Kopf schauen kann und sie nie so offen und ehrlich über ihre negativen Dinge posten, wie ich. Klar, ich mache es ihnen damit leicht und gebe ihnen eine Angriffsfläche. Damit sie einen Moment von sich selbst abgelenkt sind. Sie sitzen am längeren Hebel, denn sie geben nichts von sich preis. Aber im großen Ganzen hilft es ihnen eher noch weniger.

Ich gebe diesen ganzen negativen Mist von mir, ja weil ich mir sehr viele Gedanken um mich selbst mache, eben weil ich versuche es besser zu machen und an mir arbeite. Ich beschäftige mich sehr mit meinen Problemen. Dadurch habe ich mich schon so stark verändert im Positiven, dass den Leuten in FB kotzübel werden würde vor Entsetzen, wenn sie mich so erleben würden, wie ich noch vor paar Jahren war. Und ich mache das um es aus meinem Kopf zu kriegen. Um es los zu werden. Eine Art Ventil damit es mir danach besser geht. Ich poste irgendwelchen Mist und habe ihn in den nächsten 5 Minuten schon wieder vergessen. Weil er raus ist. Weil es weg ist, was mich zu schaffen macht. Weil ich kurz darüber geredet habe oder privat vielleicht noch mit einigen darüber diskutiere. Dadurch verarbeite ich es 1000x eher, als wenn ich stillschweigen würde und alles nur in mich reinfressen müsste. Dann wäre ich da, wo ich vor 5 jahren war.
Beim regelmäßigen Ritzen. Beim unkontrollierten Selbsthass. Bei der totalen Isolation meinerseits. Bei der immensen Ablehnung meiner Selbst und wie ich bin. Null Liebe für mich. Null Akzeptanz.

Und immer wenn ich solche scheiße lese von "du postest so viel Negatives und beschäftigst dich nur damit" denke ich mir: Ich bin euch zu offen, zu realistisch, zu ehrlich. Das ist euch ein Dorn im Auge, weil ich euch zeige, wie die scheiß Realität noch aussehen kann und das es Menschen mit schwereren Problemen und Krankheiten gibt, die sie verarbeiten müssen und nicht die Kraft dafür haben, dass ihnen täglich die Sonne aus dem Arsch scheint. Das es Menschen wie mich gibt, die ihre negativen Gedanken rauslassen müssen um sie nicht wieder gegen sich selbst zu richten, aber das wäre euch anscheinend lieber, denn so müsst ihr den ganzen negativen Scheiß nicht lesen und euer kleiner, lächerlicher Alltag wird nicht mit schlimmen Postings von Menschen wie mir versaut. So könnt ihr euer dummes kleines Leben weiter fristen und euch mit Dingen beschäftigen, die für euch zwar jetzt DIE Probleme darstellen, für mich aber nur ein müden, verachtendes Grinsen auslösen, da ich diese Probleme als absolut überflüssig und leicht zu bewältigen ansehe.

Die Leute in FB vergessen aber auch, und das mache ich ihnen nicht mal zum Vorwurf, dass ich ein kranker Mensch bin. Das ich an Borderline und Depressionen leide. Das SO für mich nun mal meine Realität aussieht und ich auf diese Weise versuche mit meiner Krankheit klar zu kommen. Das ich sie so nur verarbeiten kann und sie nicht als Ausrede sehen will.
ABER interessiert 90% der Menschen nicht die auf FB mit mir befreundet sind. Seltsam, nicht wahr? Freundschaftsanfrage hier und da aber nichts von dem jenigen wissen wollen. Das hab ich so gern. Warum das alles dann immer?
Ich verstehe das man sich nicht mehr mit mir befassen will, weil ach so negativ, aber dann trotzdem die Anfragen? Und dann nicht mal das Abo von mir entfernen damit man meinen Scheiß nicht mehr lesen muss? Begreife ich einfach nicht.

Jedenfalls muss ich das hier einfach mal loswerden, da es mir so auf den Zünder geht, dass sich Bekannte immer denken mir geht scheiße, ich bin so negativ, ich schreibe nur negativen Dreck, ich ändere mich nicht. Bla bla bla bla, dabei bin ich hinter dem PC total gechillt und hab gute Laune. Ne scheiß Laune wird es nur wenn ich diesen Dreck von den Leuten da lesen muss. Aber bin ja selber schuld. Ich poste ja auch vieles einfach so offen. So bin ich nun mal, also muss ich auch mit einer Reaktion klar kommen. Egal wie NEGATIV die von denen ist. Denn oftmals empfinde ich deren "gut" gemeinte Postings und Ratschläge als furchtbar negativ. Denn sie vermitteln  mir nichts gutes. Nur schlechtes. Und treiben mich dazu, dass ich mich schlecht fühle. Worin liegt dann da deren Absicht? Sicher nicht, dass es mir schlecht gehen soll, aber sie schaffen es immer wieder. Weil sie mich  nicht so sehen können, wie ich wirklich bin. Das ertragen sie nicht, aber Gegenmaßnahmen einleiten wollen sie auch nicht.

Und so sitze ich da und komme ihnen noch entgegen. Schalte aus, was sie nicht sehen wollen und rücke sie in die Liste "eingeschränkt".

Echt, ihr seid es, die mich scheiße negativ fühlen lassen, nicht die Postings, die ich schreibe oder die Bilder die ich teile. Die sollen nur zum Nachdenken anregen an EUCH! Nicht mich. Darüber nachzudenken wie ihr lebt und denkt. Und das nicht alles einfach ist. Und man sich mit seiner selbst mal mehr auseinander setzen muss. Tue ich zu oft? Ja dann guckt einfach weg. Macht es euch leicht, wie immer. Ich werde dafür immer den schweren Weg nehmen. Denn das ist der richtige.

-Dylan

Mittwoch, 11. September 2013

Mann war mal wieder saudumm...

Und wieder einmal sehe ich mich keiner Schuld bewusst. Nein! Ich gebe mich immer ganz natürlich. So wie ich eben bin. Und siehe da! Schon wieder habe ich einen Mann enttäuscht!

Und was mich daran mehr wütend macht, als dass es mir leid tut, ist, dass Männer sich anscheinend unglaublich viel einbilden, nur weil eine Frau nett zu ihnen ist. Nur weil sie ihm Aufmerksamkeit schenkt. Männer, ich kann nur immer wieder sagen: hört auf zu glauben, dass ihr gleich bei der Frau landen könnt, bloß weil sie nett ist! Vielleicht ist sie dies nur aus Höflichkeit und im nächsten Moment serviert sie euch ab!

Aber nein! Männer sind so dumm und bilden sich jede Menge Scheiße ein, wenn der Tag ist. Und bisher traf die Erfahrung noch auf jeden Kerl zu, den ich über dem Weg gelaufen bin. (Internet ist was anderes, aber da gibt es auch nur eine einzige Ausnahme, ansonsten sind sie alle gleich!)

Ich unterhalte mich mit nem Kerl und dann ist dieser total von mir begeistert und fasziniert and weiß Gott nicht alles. Und ich gebe den Männern IMMER sofort zu verstehen, dass ich keine von den Weibern bin, die auf ne Beziehung aus ist, die einen One Night Stand sucht oder generell nach Männern sucht. NEIN, verdammt! Ich will nichts von euch und ich suche auch nicht!

Ich gebe den Männern zu verstehen warum das so ist. Ich sage ihnen wo mein Problem bei ihnen liegt. Sie können nichts dafür, aber dank meiner Erfahrungen will ich einfach keinen Freund haben! Doch was ist? Mann ignoriert das komplett! Und das macht mich im Nachhinein ziemlich wütend! Denn ich appelliere in diesen Moment an deren Vernunft und Verstand. Doch frage ich mich erneut ob Männer so was überhaupt besitzen? Jedenfalls gegenüber die, denen ich bisher über den Weg gelaufen bin. Sie hören mir nicht zu, sondern sehen nur: Da! Frau! Sex! Geil! Haben! Besitz! Meins! Und ansonsten machen sie komplett dicht.

Und das Ende vom Lied war erneut, dass ich einen Mann ziemlich enttäuscht habe. Denn natürlich hatte er sich sofort mehr erhofft bei mir und natürlich hatte er mir nicht zu gehört! Und NATÜRLICH bringt reden bei Männern wirklich nichts! Nein! Ich habe ihm gesagt, dass ich mit Männern nicht so kann! Dass ich sogar Angst vor ihnen habe und das ein Treffen mit Männern für mich immer eine unsagbare Überwindung ist. Und wenn ich mich gerne mit einem Mann treffen möchte, dann möchte ich nur ganz platonich mit ihnen befreundet sein. Aber auch dieser Kerl hat es wieder nicht kapiert und fiel sehr tief, als ich ihn von seinem hohen Ross runter zog.

Tja und was soll ich anschließend davon halten? Ich gebe den Kerlen keinen BEWUSSTEN Anlass, dass ich was will. Oder das ich mehr will. Ich lege es nicht drauf an und ich will an sich nur in Ruhe gelassen werden. Aber dieser Typ hat es ebenso falsch verstanden wie unzählige Macker vor ihm.

Er hatte gehoff, dass man sich näher kennen lernt und mehr daraus wird- gut, hier rechne ich ihm positiv an, dass er mir das wenigstens ehrlich gesagt hat. Nicht so wie die Mehrheit davor. (Ich gab ihn zuvor zu verstehen, ich kann mit Männern nicht so gut.)

Er machte mir die tollsten Komplimente und beschenkte mich beinahe maßlos wenn ich ihn nicht gestoppt hätte, nur weil er sich daraus was erhoffte- Noch son Ding, Männer! Hört auf Frauen sofort mit Geschenken zu überhäufen. Die sehen das nicht als Liebesbeweis an und die können damit auch nichts anfangen und was noch viel schlimmer ist: Die können euer Werben für sich ausnutzen und ihr zahlt euch dumm und dämlich an diesen Weibern!
Daher lasst es doch einfach!
(Tja und ich sagte zu ihm, ich habe Angst vor Männern...Verdammt noch mal, wie scheiße, verkackt ignorant und blind muss ein Mann schon sein, um so was nicht zu hören?! Denkt ihr wirklich zu sehr an euch und euren Schwanz, dass ihr diese KLARE und EXTREME Botschaft nicht rafft?!)

Herr Gott und ich weiß dann wirklich nicht mehr weiter wie ich mich verhalten soll um den jenigen dann nicht zu verletzten. Mit Freundlichkeit kommt Frau da nicht weit. Da muss man leider direkt klar machen was Sache ist. Ich suche nicht! Ich will keinen Freund! Ich will keine Beziehung und alles was dazu gehört! Das ist mir zu Stressig! Ich hab keinen Bock drauf!

Das hatte dann auch Romeo verstanden!
Und so prompt wie das Süßholzgeraspel auftauchte, verschwand es auch wieder. Womit mal wieder bewiesen wäre wie unsagabar leicht durchschaubar die meisten Männer sind. Freundschaft ist für die ein Fremdwort. Für die gibt es immer nur DIE Beziehung. Und geht man darauf nicht ein, verschwinden sie ohne ein weiteres Wort zu hinterlassen.

Wirklich seeeehr mutig und aufrichtig von euch! Anstatt mir dann noch zu sagen was nun scheiße war und was nicht. Nein, da ist Mann dann so von der Rolle, dass gar nichts mehr kommt. Wie feige!

Und klar, ihr Männer könnt nun denken, ich will mit euch spielen, aber wenn ihr das nach wie vor denkt, habt ihr mal wieder nicht richtig gelesen und nur Scheiße verstanden!

Denn es liegt mir fern irgendjemanden, ob Männlein oder Weiblein in irgend einer Form zu verletzten oder zu kränken. Warum auch? Davon habe ich nichts und aufgeilen tut es mich genau so wenig. Aber wer es dennoch denkt, na ja, euer Problem! Schließlich müsst ihr euch nicht mit mir abgeben und schließlich habe ich genug Warnungen zuvor ausgesprochen. Die natürlich immer ignoriert werden. ;) Denn ich sag das nicht einfach nur so daher, dass ich scheiße bin um interessant zu wirken. Aber wer will einen denn ernsthaft glauben? Schließlich kennt man mich nicht, aber wieso sollte ich beim "Hallo sagen" auch Mist erzählen? Tih...na ja, ich geb's auf! ;)

Das einzige Problem und Fehler, den ich wirklich habe ist, und das tut mir wirklich leid, liebe Männer, dass ich von vorn herein wahrhaftig dumm naiv bin und immer zuerst glaube: Oh der ist nett, vielleicht kannst du dich mit den anfreunden! :) So Kumpel sein und so.

Verzeiht mir daher meine Dummheit und Naivität und das ich euch so in den Irrglauben führe, dass ich wahrlich Interesse an euch habe...Denn nein, das habe ich bei weitem nicht.

Aber gut, genug über euch arme Seelchen, die ihr es ja soooo schwer habt, ausgekotzt. Aber das musste mal wieder sein!
Warum? Weil mich euer feiges Verhalten, wenn ich euch direkt sage was Sache ist, sehr wütend macht...

-Dylan

Mittwoch, 24. Juli 2013

Wieso lerne ich nicht aus meinen Erfahrungen?

Ich frage mich grade wieder warum ich eigentlich immer so nett zu den Leuten bin? Warum ich für einige so viel zeichne und sie so gerne beschenke?

Echt warum bin ich nur immer wieder so dumm und mache so viel für andere, nur um mich anschließend anscheißen zu lassen?!

Ich bin grade echt verletzt und wütend auch. Denn an sich bräuchte ich für andere gar nichts zeichnen. Ich müsste sie wie den letzten Dreck behandeln und hätte noch gutes Recht dazu. Denn ich habe es echt nicht nötig um die Gunst und Aufmerksamkeit anderer zu werben. Ich habe es nicht nötig ihnen in den Arsch zu kriechen, denn ich kann nicht mal irgend einen Nutzen daraus ziehen.

Nein! Ich mache das einfach, weil es mir so dermaßen Spaß macht für andere etwas zu zeichnen und ich verlange noch nicht einmal Geld dafür. Und wofür das alles?! Damit man Verleumnungen anstellt und mir Unterstellungen macht ich sei hinterhältig und würde die Leute übers Ohr ziehen?! Wo ich noch nicht mal Geld dafür verlange?!

Echt, dass kann es doch nicht sein. Es tut so verdammt weh, wie man mich behandelt hat. Auch wenn es sich um ein Missverständnis handelt, aber es kann doch nicht sein, dass man mich so dermaßen blöd anmacht, nur weil man einen gemeinen Verdacht hat? Man kann sich doch auch normal mit mir unterhalten und mir die Dinge vernünftig erklären und muss nicht gleich so extrem ausfallend werden!
Und um noch eins drauf zu setzen, bleibe ich dann auch noch so verdammt sachlich und höflich. Beleidige nicht und zeige Verständnis. Gehe nicht auf die fiesen Anspielungen ein und versuche die Dinge zu erklären. (Hallo, wie doof bin ich eigentlich?!)

Echt und wofür?! Für eine Person, die ich sehr mag, einfach weil sie mir sehr sympthisch ist und ich ihr gerne eine Freude machen möchte. Sie glücklich sehen will. Obwohl diese Person nicht das geringste mit mir anfangen kann und uns gut 10 Jahre Altersunterschied trennen. Was habe ich also von dieser Person? Warum zeichne ich so viel für sie und warum bin ich so nett zu ihr und beschenke sie so viel, wenn von ihrer Seite aus böswillige Anschuldigungen kommen und sie mich permanent beleidigt?! Wenn sie mit meinem Wesen und Vorlieben überfodert ist und ich sie öfter einschüchtere? Wir passen nicht zusammen und haben völlig unterschiedliche Vorlieben. Also warum mache ich das nur?

Aber dennoch, es tut weh, ich bin verletzt und ich fühle mich echt vor dem Kopf gestoßen. Zumal mich das Verhalten der Person ziemlich wütend macht, da sie mir dadurch in mir sehr extrem den Verdacht aufkeimen lässt, dass sie wohl nicht grade Dankbar ist mit dem, was ich für sie tue. Obwohl sie es verflucht noch mal besser sein sollte. Denn andere bezahlen für meine Arbeit viel Geld und fragen ganz höflich an ob ich für sie einen Auftrag anfertige und sie beschenke ich noch und nöcher.

Echt, ich weiß wirklich nicht warum ich das mache und was ich davon halten soll. Zumal man mit ihr nicht vernünftig reden kann, da sie noch sehr jung ist und in einem pubertären Alter. Soll ich also Nachsicht zeigen und es einfach so hinnehmen oder soll ich ihr sagen, dass sie doch mal etwas dankbarer sein sollte für das, was ich für sie mache oder soll ich einfach auf nichts weiter eingehen?

Doch dann tanzt sie mir aufn Kopf rum und denkt womöglich noch, sie kann immer so reagieren oder bekommt immer ihren Willen. Also was tut man, wenn man will, dass es keinen Zwist zwischen uns gibt und keinen Streit? Und alles wieder so schön wird, wie zuvor?

Und was soll ich nur in Zukunft machen? Soll ich mich weiter so verhalten, wenn ich jemanden sehr mag? Was soll ich tun? Ich möchte diese Leute gerne beschenken und sie treten das mit Füßen. Oder soll ich Arschloch sein und meine Kunst über diese Leute stellen damit denen klar wird, dass man so nicht mit mir umzuspringen hat?!

Echt, ich bin wirklich enttäuscht von dieser Person und ziemlich verletzt und ratlos noch dazu...Warum bin ich nur immer und immer wieder so dumm?! Und was habe ich davon, wenn ich Personen, die ich so gut wie gar nicht kenne derart wertvolle Geschenke mache? Ich kann daraus keinen Profit schlagen, ich will ihnen nicht in den Arsch kriechen, ich will ihre Freundschaft nicht erkaufen, ich will nicht bei ihnen im Mittelpunkt stehen. Also warum mache ich das?

Ich werde jedes Mal nur wieder enttäuscht und gekränkt und lerne einfach nicht draus. Ach verflucht, dass ist doch echt zum Verzweifeln.